In meiner psychologischen Praxis in Wien biete ich klinisch-psychologische ADHS-Diagnostik für Erwachsene an. Viele Betroffene haben über Jahre das Gefühl, „anders zu funktionieren”, ohne die Ursache zu kennen. Eine fundierte Abklärung bringt Klarheit und ist die Grundlage für sinnvolle nächste Schritte. Als Klinische Psychologin begleite ich Sie durch diesen Prozess sorgfältig und auf Augenhöhe.

ADHS im Erwachsenenalter

Lange galt ADHS als reine Kinder-Diagnose. Heute wissen wir, dass die Symptome bei einem großen Teil der Betroffenen ins Erwachsenenalter fortbestehen – oft in veränderter Form. Statt sichtbarer Hyperaktivität stehen dann häufig innere Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten, Aufschieben, Schwierigkeiten mit Organisation und Struktur oder eine ausgeprägte Reizoffenheit im Vordergrund. Weil viele Erwachsene gelernt haben, ihre Schwierigkeiten zu kompensieren, bleibt ADHS im Erwachsenenalter oft lange unerkannt.

Wann ist eine ADHS-Abklärung sinnvoll?

Eine Abklärung kann sinnvoll sein, wenn Sie Muster wie diese aus mehreren Lebensbereichen (Beruf, Beziehungen, Alltag) kennen und sie bereits seit der Kindheit in unterschiedlicher Ausprägung bestehen: anhaltende Konzentrations- und Aufmerksamkeitsprobleme, starke Ablenkbarkeit, innere Unruhe, Schwierigkeiten beim Planen und Strukturieren, impulsives Handeln oder das Gefühl, hinter den eigenen Möglichkeiten zurückzubleiben. Ob tatsächlich ADHS vorliegt oder die Beschwerden eine andere Ursache haben, klärt die Diagnostik.

Wie läuft die ADHS-Diagnostik ab?

Eine sorgfältige ADHS-Diagnostik braucht Zeit. Sie umfasst in der Regel:

  • ein ausführliches Anamnese- und Explorationsgespräch, das auch Kindheit und Entwicklung einbezieht, denn für die Diagnose müssen erste Hinweise bereits im Kindesalter bestanden haben
  • standardisierte Fragebögen zur Selbsteinschätzung und, wenn möglich, eine Fremdeinschätzung durch nahestehende Personen;
  • psychologische Testverfahren, etwa zu Aufmerksamkeit und exekutiven Funktionen wie Konzentration, Arbeitsgedächtnis und Impulskontrolle;
  • eine Differenzialdiagnostik, um andere mögliche Ursachen wie Depression, Angst- oder Traumafolgestörungen abzugrenzen, die ähnliche Beschwerden verursachen oder zusätzlich bestehen können.

Planen Sie für die Abklärung ausreichend Zeit ein.

Befund und Befundbesprechung

Im Anschluss werte ich alle Ergebnisse aus und fasse sie in einem schriftlichen klinisch-psychologischen Befund zusammen. In einer abschließenden Besprechung gehen wir die Ergebnisse gemeinsam durch, ordnen sie ein und besprechen mögliche nächste Schritte. Der Befund dient Ihnen zur Orientierung und kann Grundlage für eine weiterführende Behandlung sein – etwa für die fachärztliche Abklärung einer medikamentösen Therapie, die in den Bereich der Psychiatrie fällt und mit der ich bei Bedarf zusammenarbeite.

Kosten und Refundierung

Näheres zu den Kosten und der Möglichkeit zur Refundierung finden Sie hier. Die Details besprechen wir gerne vor der Terminvereinbarung.

ADHS-Diagnostik in meiner Wiener Praxis

Als Klinische Psychologin in Wien 1050/Margareten lege ich Wert auf eine gründliche, verständliche und respektvolle Abklärung. Weil sich ADHS-Symptome mit den Folgen von Stress oder belastenden Erfahrungen überschneiden können, ist mir eine sorgfältige Differenzialdiagnostik besonders wichtig – auch vor dem Hintergrund meiner Schwerpunkte in der Trauma-Arbeit (EMDR, Somatic Experiencing).

Wenn Sie eine ADHS-Diagnostik in Wien in Betracht ziehen, kontaktieren Sie mich gern telefonisch unter +43 677 640 49 350 oder über das Kontaktformular.

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Sie erreichen mich unter +43 677 640 49 350 oder über das Kontaktformular.